Die Zeit vergeht ….

…..  und es ist wirklich schon ziemlich lange her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Das sollte sich wirklich ändern!

November ist es schon wieder. Heute fiel der erste Schnee, nur ein kleines bisschen zwar, aber immerhin. So früh gab es das schon lange nicht mehr.

Aber die stille Zeit – im Garten ist jetzt alles verwahrt – ist gerade dazu gemacht, sich an den Schreibtisch zu setzen und die Kurse für nächstes Jahr zu planen. Und da wird allerhand los sein.

Erstmal meine Kurse bei der Volkshochschule . Da gibt es drei Blöcke im nächsten Jahr.

Im Februar und März  steigt ein großer Taschenkurs. Neben einer richtig tollen Reisetasche, gibt es noch Umhängetaschen, eine sehr schöne Abendtasche und diverse Behälter.

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Im Sommerkurs Mai bis Juni werden wir uns ganz dem  Handnähen verschreiben. Dann zeige ich meinen Kursteilnehmerinnen wie man ohne Nähmaschine Stoffteile zusammen näht, wir lernen Papierschablonen mit Stoff zu umnähen und daraus z.B. eine kleine Tasche zu nähen.

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Und im Herbst gibt es einen tollen Quilt im Kaleidoskopmuster. Der hat es in sich und kann auf dreierlei Art genäht werden, ganz wie die eigenen Nähkenntnisse es zulassen.

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Alle Kurse findet ihr im Programm der Kreisvolkshochschule Neunkirchen. Ich freue mich immer über neue Gesichter im meinen Kursen.

Das sind aber jetzt nur die Kurse hier bei mir zu hause. Ich bin auch noch im Rest der Republik unterwegs. Dazu später mehr.

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Frankreich ….

…. war wieder sehr schön. Nein, nicht ganz Frankreich (das ist natürlich auch toll!) aber wir sprechen jetzt mal nur von einem kleinen Teil  und zwar dem Elsass und da ganz genau das Silbertal und noch genauer: Saintes Marie-aux-mines. Wie jedes Jahr auch heuer DAS Mekka für Patchwork- und Quiltbegeisterte. Für mich ein Pflichttermin, den ich sowas von gerne wahrnehme!  Neue Leute kennenlernen, Bekannte treffen, durch die Ladenpassage stromern und Inspirationen  sammeln und natürlich viele tolle Quilts und Ausstellungen sehen.

Und davon gab es dieses Jahr wieder jede Menge. Ganz große Kunst, ein super bestückter Wettbewerb, entzückende Patchworkarbeiten. Informative Einblicke in die Welt der Amish, Ausstellungen in die  frau eintauchen musste, um den ersten Eindruck zu verfestigen oder sogar zu revidieren. Nur das Wetter spielte nicht mit. Kalt und nass wars gestern. Was der guten Laune keinen Abbruch tat. Und in den Hallen konnte man sich dann wieder trocken legen und aufwärmen!

Kommen wir aber zu den Quilts. Eigentlich mache ich fast keine Fotos mehr auf Ausstellungen, aber für meinen Blog habe ich dann doch ein paar Höhepunkte fotografiert. Es war wegen der Menge an Menschen kein leichtes Unterfangen und nicht alle Bilder sind auch toll geworden. Aber es wird gehen. Und es ist ja sowieso besser, sich das alles in natura anzusehen.

Mein erster Halt war in diesem Jahr Lièpvre. Dort hatte die Deutsche Gilde die Ausstellung „Tradition bis Moderne XI“ ausgestellt – und da konnte ich meinen Quilt „ZART“ und die ganze Sammlung zum ersten Mal live sehen. Wer die Arbeiten schon in Fürth bewundern konnte wird mir zustimmen – wirklich tolle Quilts sind das. Nicht nur meiner!

 

 

 

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In der Kirche de l’Assomption die Ausstellung „Pas de deux“ der deutschen Künstlerin Hildegard Mueller und gegenüber die Artquilts von Romana Cerna (CZ) zu bewundern.

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La Ligne rouge , Gabrielle Paquin

Eindrucksvoll auch die Quilts von Gabrielle Paquin (FR), die ihre Ausstellung grafischer Quilts präsentierte. Sie verwendet fast ausschließlich Streifenstoffe und weiß diese excellent zu vernähen.

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Envol II, Gabrielle Paquin

Beeindruckend auch die Arbeiten  von Ian Berry (UK), der mit Denim die fantastischsten Bilder kreiert.  Erst aus der  Nähe ist die Dreidimensionalität    erkennbar.

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Behind closes Doors , Ian Berry

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Ian Berry

Mein Highlight war die Ausstellung von Mirjam Pet-Jacobs (NL). Ihr gilt meine Verehrung und größte Achtung vor ihrem Werk. Wieder einmal hat sie eine einmalige Ausstellung geschaffen: „Was für eine Verschwendung“. Der weltweit produzierte Abfall in der Textilindustrie ist ihr Anliegen. Sie hat neben Resten auch alte Kleider, Quilts und Stickereien verwendet und möchte die enorme Arbeitsleistung der Macher in aller Welt ehren und eine Plattform geben.

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Mirjam Pet-Jacobs

„Vision on Textile“ – persönliche Wahrnehmungen zeitgenössischer Themen im Zusammenhang mit der Vergangenheit. Willy Doreleijers schafft ganz wunderbare Arbeiten, die durch Leichtigkeit im Material, Zartheit der Farben und prägnanten Quiltlinien überzeugen. Da habe ich jetzt aber leider kein Foto von. Schade.

Was gab es noch zu sehen? Beeindruckend auch die Quilts von Nancy Crow & The Dairy Barn Arts Center und  die der Quilts National ’15.

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On her road to …,  Brigitte Kopp (DE)

Auf den ersten Blick kein Aha-Erlebnis, aber beim näheren Hinsehen doch entzückend. Wenn man diesen Begriff im Zusammenhang mit Lea Stansal’s (FR) Arbeiten gebrauchen darf. Überbordende Stickereien und Nadelarbeiten, integrierte Alltagsgegenstände, dreidimensionale Objektrahmen, genäht selbstverständlich, und Quilts. Die Welt der Mme Stansal ist bunt und üppig.

Tja, für mich ist Saintes Marie 2017 schon wieder vorbei, aber ihr alle, die ihr noch nicht da wart …. der Weg lohnt sich und ihr werdet wirklich tolle Sachen sehen können! Also auf nach La France!  Und das Wetter soll ja auch besser werden. Ansonsten

à bientot bis nächstes Mal …

 

 

FaRK ……

…. schon ein paar Jahre gibt es in der alten Grubenanlage und den Wassergärten in Landsweiler-Reden (http://www.erlebnisort-reden.de/erlebnisort/der-wassergarten/) das FaRK – Fantasie- und Rollenspiel Konvent. Das ist ein bisschen wie Fasching im Sommer.

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Okay, es geht um mehr als nur Fasching. Die Verkleidungen sind sehr aufwendig und ganz speziell auf verschiedene Fantasie- und Kinofilmwelten abgestimmt. Und  es war eine tolle Show!

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Steampunk – die schönsten Kostüme!

Bei herrlichem Sommerwetter wandelten unzählige Gestalten in den Gärten und Bauten der alten Anlage. Verwitterte Mauern, lose Kabel, mächtige Stahlbauten, dazu Seerosenteiche, Wasserwände, alte Hallen und Werkstätten – alles passte super zusammen.

 

Das Ganze war  eine Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten mehrerer Hilfsprojekte und wir haben gerne unseren Wegezoll geleistet. Es war ein toller Tag in Reden.

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Faszinierend: diese Kopfbedeckung

Ganz im Sinne der alten Industriekultur habe ich vor einiger Zeit einige Arbeiten zu diesem Thema gefertigt. Für den kleinen Quilt „Frühling im Stahlwerk“ und den großen Quilt „Stahlwerk“ habe ich Fotos vom alten Hüttengelände in Völklingen  (https://www.voelklinger-huette.org) auf Stoff gedruckt und sie in meinen Arbeiten vernäht.

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Stahlwerk, 2016

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Der Miniquilt „Frühling im Stahlwerk“, 2015

Das Gleiche habe ich auch mit Fotos aus Reden vor. Da gibt es vieles zu entdecken ….

 

 

Noch ohne Titel …

… es passiert mir ja selten, aber der neue Innenräume-Quilt hat noch keinen Namen. Ich hatte diese wunderschönen Heide Stoll-Weber Reste. Die Farben waren so stimmig und ich musste einfach loslegen.

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Die Arbeit ging mir so rasch von der Hand und der neue Quilt gefällt mir so gut.

Und schon wieder hat die Arbeit an dieses Projekt neue kreative Prozesse angestoßen. Die Innenräume verändern sich und wachsen.

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Der neue Quilt, noch ohne Namen.

Sonntagsspaß …

… vor kurzem gab es einen Sonntagsausflug der besonderen Art. Wir sind zum Kettensägen Festival ins nahe gelegene Bliesen gefahren. Der Ort liegt im schönen St. Wendeler Land, wo es neben der Touristenattraktion Bostalsee, Center Parcs, Hotels und vieles mehr auch jede Menge Natur und Wald gibt.

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Und da hat eine Holzfällerfirma (Garten- und Landschaftsbau und Holzwirtschaft!) seit ein paar Jahren ein Kettensägen Festival auf die Beine gestellt.

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Was frau da zu suchen hat? Naja, es gab schon vieles für den Mann: Spaltmaschinen, Kettensägen,  Zubehör für Kettensägen, Äxte, Holzfällerwettbewerb, Steaks und Bier  … Wobei Steaks und Bier ja auch Frauen ganz schmackhaft finden. Ich jetzt nicht so – bin schon seit Jahren Vegetarierin, aber es gab auch Kaffee und Waffeln. Und  –  es gab: Skulpturenschnitzer.

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Und jetzt nicht  mit Messer und Feile und klein klein. Nein, mit der Kettensäge und schwerem Gerät!  Das war ein Lärm! Aber die fertigen Sachen waren richtig super. Hier ein paar Eindrücke. Leider konnte ich die Künstler nicht nach Namen und Titeln fragen, die waren kaum ansprechbar und Visitenkarten gab es auch keine. Aber tolle Sachen zum Staunen.

DSCF2371DSCF2389Und das wurde wirklich alles mit Kettensägen jeder Größe geschnitzt. Wahre Künstler sind das. Ein Holzblock und dann das! Super!

Ja oder Nein …

… seit ein paar Tagen bin ich dabei, die Kurse für das nächste Jahr zu planen. Ein paar Sachen habe ich schon herausgesucht. Unter anderem wird es mal wieder einen Taschenkurs geben.

Beim Thema “ Patchworktaschen“  überkommt mich immer ein wenig Gänsehaut. Auf der einen Seite liebe ich selbst genähte Taschen – bei anderen! Selber wird man mich äußerst selten mit einer solchen antreffen. Die Stoffe, die Muster, das eindeutige „Patchwork“ … das ist nicht so das Meine. Ich stehe eher auf einfarbig, edle Stoffe, Taschen, die nach Taschen aussehen. Mit Innenleben und schönen Tragegriffen oder Henkeln, bequem zum Überziehen, so dass beide Hände frei sind oder wenigstens zum über der Schulter tragen. Ja, können Patchworktaschen auch alles sein. Aber dazu braucht es sooo viel Arbeit und Zeit … da kann ich schneller eine kaufen!   Aber …. es könnte doch auch anders gehen?

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Auf jeden Fall habe ich jetzt schon mal eine Jeanstasche genäht: ein Stoff (Jeans), sogar gepatcht (aus Resten zusammengesetzter Körper, fein Ton-in-Ton abgesteppt) und als Klappe einen sehr schönen Dekostoffrest in creme-blau-rot Tönen genau passend für den Jeansstoff. Und als Hingucker noch ein wenig rotes Gurtband für den Träger.  Und beim Nähen habe ich mir  genau vorgestellt, dass die Tasche super zu dieser Jeans und zu meinem roten Sommerkleid passen wird.

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Und ich werde sie auch tragen – bestimmt ……..!

Stoff ….. oder was?

Wo wir gerade beim Thema „Taschen“ sind  …..

….  bei meinem letzten Urlaub auf der wunderschönen Insel Madeira (seht doch mal in meinen Post vom Mai) gab es im Hotel an einem Abend eine kleine Unterhaltung in Form eines Taschenverkaufs. Die Sachen waren wirklich putzig und schön genäht. Leider „nur“ industriell, aber wirklich ansprechend. Und die Taschen (es gab auch Schmuck und andere Kleinigkeiten) waren aus Kork.

Kork ist ein ganz beliebter Stoff auf Madeira und voll im Trend. Und da habe ich gleich an uns  alle gedacht, die  sich  jetzt auch voll mit diesem Material eingedeckt haben. Wie nicht? Schaut mal man daraus alles machen kann:

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Beutel und tolle Taschen …

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… Schuhe ! Ja, tatsächlich SCHUHE …und

allerhand Täschchen ….

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Toll, was? Jetzt ran an den Korkstoff: zuschneiden, bedrucken, stempeln, ausstanzen und letzten Endes vernähen. Futter nicht vergessen. Sieht innen schöner aus.